Übersicht anzeigenMonday, 26. September 2011

Schöner Saisonabschluss in der DRM


Sandro Wallenwein und Marcus Poschner kämpften nach dem vorzeitigen Titelgewinn in der Deutschen Rallye Meisterschaft auch beim Saisonfinale im Saarland um den Sieg. Mit ihrem Subaru Impreza N16 gelang dem Stuttgarter Team mit vier Bestzeiten am Freitag ein Traumstart in die Veranstaltung. Nach kleineren technischen Problemen führte ein längerer Aufenthalt im Service zu einer Zeitstrafe von 70 Sekunden. Am Ende freute sich die sympathische Truppe über den zweiten Gesamtrang.

 

Die ADAC Saarland Rallye (23./24. September), mit Start- und Ziel in Dillingen, sorgte mit abwechslungsreichen Wertungsprüfungen für reichlich Action. Neben den Klassikern „Steine an der Grenze“ und „Wahlener Platte“ begeisterten die Teilnehmer besonders die Strecken rund um Lebach. Als wahrer Zuschauermagnet avancierten die beiden Stadtrundkurse in Dillingen und Lebach. Die „Saarland“ wurde ihrem Ruf als eine der schwierigsten Veranstaltungen in Deutschland gerecht! Bei schönstem Spätsommerwetter erreichten nur 32 von 58 gestarteten Fahrzeugen das Ziel in Wertung. Eine gute Organisation und eine schöne Siegerehrung mit einer tollen Band sorgten für einen gelungenen Saisonabschluss.

 

„Wir sind mit dem Ergebnis und dem Verlauf der kompletten Saison sehr zufrieden! Wir konnten mit unserem Subaru bei jedem Lauf um die vordersten Positionen kämpfen. Nachdem wir bislang von technischen Problemen verschont blieben, sorgten zeitweise Leistungsverluste für erhöhte Betriebsamkeit im Service zur Rallyehalbzeit. Leider konnte der Fehler in der Kürze der Zeit nicht behoben werden, so dass wir die Veranstaltung mit diesem Handicap beenden mussten. Wir fuhren mit erhöhter Risikobereitschaft und konnten dem Tempo von Hermann Gassner folgen. Nach der erhaltenen Zeitstrafe mussten wir uns geschlagen geben, aber das trübt unsere gute Stimmung nicht im Geringsten“, strahlte Sandro Wallenwein beim Zieleinlauf am Dillinger Lokschuppen.

 

„Ich weiß nicht, ob wir Hermann hätten schlagen können, doch es wäre sicherlich sehr knapp ausgegangen. Großes Pech hatte Wolfgang Günther mit Copilotin Susanne Heiler-Kling in unserem zweiten Subaru. Nach sehr schnellen und konstanten Zeiten lag das Duo auf Podiumskurs. Leider sorgte ein kleiner Fahrfehler in der achten Wertungsprüfung für das vorzeitige Aus. Ich bedanke mich hiermit bei allen, die uns während der Saison unterstütz haben - sei es in finanzieller und materieller Art oder mit körperlichem Einsatz – ohne Euch alle könnten wir den Sport auf diesem Niveau nicht ausführen“, bedankt sich Teamchef Thomas Wallenwein bei allen Gönnern und Helfern.